“Fruchtalarm” bei der Kinderferienwoche 2010

Fruchtig ging es bei der Kinderferienwoche zu - das zeigte sich schon an der anschaulichen Verzierung. Doch Gott schenkt uns nicht nur leckeres Obst, sondern noch ganz andere Früchte - wie etwa Frieden am Beispiel Abrahams,  Geduld gegenüber Samuel oder Barmherzigkeit in Gestalt des Samariters.

Deshalb vermittelte die ganze Kinderferienwoche die Botschaft, wie gütig und liebevoll sich Gott uns Menschen zuwendet - gerade auch dann, wenn wir Angst haben. Spaß hatten die Kinder zugleich an dem überaus vielgestaltigen Nachmittags-Programm mit Geländespiel, Ausflug, Film und Fest.

Zum Zerreißen gespannt waren die Nerven bei dem Wettspiel am Samstag, bei dem bis zum Schluss äußerst spannend blieb, ob die Kinder das anfangs überlegene MitarbeiterInnen-Team schlagen konnten - ganz knapp gelang es ihnen. Knifflig waren einige Wettbewerbe, bei denen sie etwa raten sollten, wie viele Backerbsen sich in einem Glas befanden oder um welchen Mitarbeiter es sich handelte, wenn auf einem Bild nur kleine Ausschnitte erkennbar waren. Andere Aufgaben erforderten Geschicklichkeit wie das blitzschnelle  Herausziehen von Schrauben oder Zusammensuchen verschiedenster Gegenstände.

Was Güte und Nächstenliebe bedeutet, zeigten die Kinder im Familiengottesdienst noch einmal an einem Obststand, den die BesucherInnen selbst schmücken durften. Eine Kundin, die ihren Geldbeutel verloren hatte, wurde von der Verkäuferin Dank deren großzügigen Hilfe aus ihrer Verlegenheit befreit. Überhaupt spielten die Kinder mit Hingabe und Leidenschaft und wiederholten dabei die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Woche. Ein Beispiel für Gottes Liebe und Fürsorge ist das Gleichnis vom verlorenen Schaf, das in einem Rollenspiel anschaulich dargestellt wurde - dabei wurde es in unsere Zeit und die Vorstellungswelt der Kinder vorzüglich übertragen. Lebendig wurde gezeigt, wie es einem schönen Schmetterling nachlief und dabei die Spur verlor. Spannend wurde die Suche, eindrücklich die freudige Entdeckung nachgespielt.

Freilich durften auch schwungvolle Lieder nicht fehlen - sie waren fast immer mit sportlichen Bewegungen verknüpft, an denen die Kinder viel Spaß hatten.
Die Kinder-Ferienwoche ist also sicher auf fruchtbaren Boden gefallen, den sie hat bei den Kindern eine Welle der Begeisterung ausgelöst und ihnen zugleich viele wegweisende Worte mitgegeben.  Dafür danken wir ganz herzlich Kathrin Schneller vom Bibellesebund, Doreen Raiser, die zusammen mit Peter Gehring und Matthias Harsch das Organisations-Team bildete, und den  weiteren MitarbeiterInnen, die in stattlicher Zahl ihr Bestes gegeben haben.

Unser Dank gilt zugleich den Firmen und Personen, die die Woche finanziell unterstützt haben, sowie den SpenderInnen von Kuchen und Obst. Vielleicht sehen wir viele der Kinder in unseren Jungscharen, Gruppen und Kreisen wieder.
Bericht von Arno Sauer, Bilder von Peter Gehring