| 25.03.2009:
Rückblick auf den Frauenabend mit Prof. Dr. Luise Räuchle |
|
![]() |
Die Referentin unseres ersten
Frauenabends in diesem Jahr war Prof. Dr. Luise Räuchle. Sie war
früher Dozentin auf der Karlshöhe Ludwigsburg. Als Grundlage wurde festgestellt, dass unsere Werte das Erziehungsziel bestimmen und unsere Normen Orientierung geben. Der Mensch ist nicht von Grund auf sozial, sondern braucht Kontakt und Anerkennung von anderen, um nicht zu verkümmern. An Hand von Psalm 8, Vers 5: „was ist der Mensch [...], dass du dich seiner annimmst?“ erfuhren wir, dass Gott uns ohne Vorleistung als Gegenüber sieht und dass wir ebenso mit unseren Kindern umgehen sollten. Wir erfuhren, dass in diesem Sinne weder die autoritäre, fast diktatorische Erziehung des frühen 20. Jahrhunderts sinnvoll war noch der gänzlich anti-autoritäre Erziehungsstil. der mit den 68-ern begann. Denn es ist wichtig, das Kind zwar als gleichwertiges Gegenüber (Subjekt statt Objekt) zu sehen, ihm als Eltern aber dennoch Halt und Orientierung zu geben (wie ein „Geländer“). Ein zentraler Aspekt bei der Erziehung ist die Liebe. Die Liebe zu Gott und die Liebe zum Leben gehören untrennbar zusammen. Der
nächst Frauenabend findet am Mittwoch 4.November 2009 um 19.30
Uhr im ÖGZ statt.
|
![]() |
Musikalisch umrahmt wurde das Referat von Marie Eggert (Cello) und Steffi Rudolph (Altblockflöte) mit der F-Dur-Sonate von G.F.Händel. |
![]() |
Und den kulinarischen Abschluss
bildete – neben
interessanten Gesprächen - der schon traditionell leckere „Imbiss“
(der deutlich mehr als nur ein Imbiss ist!). |